Labyrinthe

Im Gegensatz zu einem Irrgarten – bei dem der Weg zum Zentrum durch viele Abzweigungen und Kreuzwege hindurch gefunden werden muss – führt durch das Labyrinth nur ein einziger, verschlungener Weg, der zum Zentrum führt. 
Der Weg eines klassischen Labyrinths ist kreuzungsfrei; er bietet keine Wahl an. Der Weg wechselt pendelnd die Richtung. Durch einen grossen Umweg führt er wiederholt am erstrebten Zentrum vorbei. 
Das Labyrinth symbolisiert den Lebensweg, verschlungen hin und herführend. Mal nahe der Mitte, mal nahe am Herz, mal weit an den Rändern des Glaubens und der Zuversicht. 
Wer unbeirrt und trotz aller auftauchenden Zweifel weitergeht, erreicht die Mitte: Heimat und Geborgenheit, Ort der Wandlung, das Zentrum, das Ziel.

Das Labyrinth wurde nach astrologischen Berechnungen von Karl Stadler, Bachweg 5, 4704 Niederbipp ausgeführt.
 Ein Labyrinth steht in Herbetswil, ein weiteres im Parkforum Wylihof in Luterbach.